FIFA
Mittwoch 15 Juli 2026, 03:30

Afrikanische Verbandspräsidenten beeindruckt vom Atlanta-Stadion und von der besten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ aller Zeiten

  • Präsidenten von FIFA-Mitgliedsverbänden vor dem zweiten Halbfinale zwischen England und Argentinien zu Besuch im Atlanta-Stadion und bei einem Empfang von Bürgermeister Andre Dickens

  • Lob der Gäste für fahrbares Dach, die Umstellung auf einen Naturrasenplatz und die flexiblen Betriebsbereiche

  • Wichtige Erkenntnisse für die Vorbereitungen auf künftige Turniere, einschliesslich des Afrikanischen Nationen-Pokals und der nächsten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™

Präsidenten mehrerer afrikanischer FIFA-Mitgliedsverbände haben vor dem Halbfinale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ zwischen England und Argentinien am Mittwoch das Atlanta-Stadion besichtigt und Bürgermeister Andre Dickens getroffen.

Beim Empfang der Delegation betonte Bürgermeister Dickens die Verbundenheit der Stadt mit dem afrikanischen Fussball. „Die Einwohner und Touristen hier in Atlanta mögen die afrikanischen Fussballteams“, sagte er. „Die Stadt Atlanta fühlt sich mit einem Grossteil des afrikanischen Kontinents sehr verbunden.“

„Kulturell und menschlich pflegen wir eine grossartige Beziehung. Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch und hoffen, dass Sie für den Fussball, aus geschäftlichen Gründen, als Tourist oder aus einem anderen Grund wiederkommen.“

Somalia FA President Atlanta Stadium Tour

Gelson Fernandes, stellvertretender FIFA-Direktor Mitgliedsverbände und FIFA-Regionaldirektor Afrika, hob seinerseits hervor, wie wichtig es für die Verbände sei, das Turnier und die Spielorte aus erster Hand zu erleben.

„Das ist enorm wichtig, weil sie unsere Stadt, unsere Kultur, unsere Stadioninfrastruktur und all die Arbeit kennenlernen, die die FIFA und die Behörden hinter den Kulissen leisten, um eine fantastische FIFA Fussball-Weltmeisterschaft zu veranstalten“, erklärte er. „Für sie ist es zudem wichtig, den Hintergrund zu sehen, wenn sie die Gelegenheit dazu haben.“

Somalia FA President Atlanta Stadium Tour

Gelson Fernandes wies ferner darauf hin, dass die Gastverbände bald grosse Turnier ausrichten würden. „Einige werden demnächst ein Turnier wie den Afrikanischen Nationen-Pokal durchführen, andere werden Stadien bauen. Es ist deshalb gut, dass sie hier sind“, hielt er fest.

Nach Ansicht von Wallace Karia, dem Präsidenten des Fussballverbands von Tansania und Mitglied des CAF-Exekutivkomitees, hat der Besuch wertvolle Erkenntnisse im Vorfeld des Afrikanischen Nationen-Pokals geliefert, den sein Land im kommenden Jahr gemeinsam mit Kenia und Uganda unter dem Motto „Pamoja“ (was auf Suaheli „miteinander“ bedeutet) ausrichten wird.

Somalia FA President Atlanta Stadium Tour

„Das ist eine fantastische Erfahrung“, sagte er. „Wegen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft, die gleich in drei Ländern ausgetragen wird, der Dimension mit erstmals 48 Teams und der Erfahrung, dass alles möglich ist.“

„Ich habe hier viele Dinge gelernt, die uns helfen werden, unser Turnier zu verbessern und zu einem der besten zu machen“, fügte Wallace Karia hinzu, ehe er die drei Austragungsländer der WM lobte. „Ich gratuliere Kanada, Mexiko und den USA, die Fantastisches geleistet haben.“ Er versicherte zudem, dass die Erfahrungen auch in die Vorbereitungen für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2030™ einfliessen würden, die gemeinsam von Marokko, Portugal und Spanien veranstaltet wird.

Somalia FA President Atlanta Stadium Tour

Für Célestin Yanindji, den Präsidenten des zentralafrikanischen Fussballverbands, hat die WM seine Erwartungen übertroffen. „Ich bin absolut überzeugt, dass diese FIFA Fussball-Weltmeisterschaft die beste ist – die beste der FIFA-Geschichte“, betonte er. „Mit grossartigen Stadien, einem gut organisierten Wettbewerb und begeisterten Zuschauern.“

„Wir danken dem amerikanischen Volk für die geleistete Arbeit und wissen heute, dass der Slogan ,Fussball vereint die Welt‘ Realität ist.“

Für den Präsidenten des somalischen Fussballverbands, Ali Abdi Mohamed, ist es ein besonderes Gefühl, vor einem so wichtigen Spiel in Atlanta zu sein.

Somalia FA President Atlanta Stadium Tour

„Ich freue mich riesig, hier zu sein. Der Besuch des Halbfinales zwischen England und Argentinien im Atlanta-Stadion ist für mich ein ganz besonderes Erlebnis. Ich danke dem Bürgermeister der Stadt und dem amerikanischen Volk dafür“, erklärte er.

Issaka Adamou, Präsident des nigrischen Fussballverbands, der auch über Erfahrung als Architekt und Stadioninspekteur verfügt, lobte das flexible Design des Atlanta-Stadions. „Es war grossartig, all die architektonischen Besonderheiten und das fahrbare Dach zu sehen“, sagte er und wies darauf hin, dass für das Turnier ein Naturrasen verlegt worden sei, der danach wieder ersetzt werde.

Argentina v Egypt: Round of 16 - FIFA World Cup 2026

„Der Umbau des Stadions hat mich wirklich beeindruckt“, sagte er. „In diesem Stadion könnte sogar das Finale ausgetragen werden. Aber selbst ein Halbfinale ist eine grossartige Leistung. Wir werden hier morgen ein grandioses Spektakel erleben.“