Sieg von Titelverteidiger Argentinien gegen England im achten und letzten Spiel in der spektakulären Spielstätte in Atlanta (Georgia)
Finalgegner Spanien mit zwei Partien im Atlanta-Stadion
Zwei von vier WM-Debütanten mit Auftritten in dieser Arena, die insgesamt mehr als 500.000 Fans empfangen hat
Titelverteidiger Argentinien mit Superstar Lionel Messi prägte den letzten Auftritt des Atlanta-Stadions bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ und trifft dank dem Sieg gegen England am Sonntag im Finale auf Spanien.
Auf dem Weg zum Titelduell im New-York-New-Jersey-Stadion gastierten beide Finalisten jeweils zweimal in dieser Arena im US-Bundesstaat Georgia, die ihnen damit wahrlich Glück gebracht hat.
Dabei hatte es für die Spanier mit einem torlosen Unentschieden gegen Kap Verde in der Gruppe H eher mässig begonnen. Das Ergebnis im Auftaktspiel des Atlanta-Stadions war eine ziemliche Überraschung, doch der erste WM-Punkt der afrikanischen Debütanten war kein Zufallsprodukt.
Nach einem weiteren Remis zwischen Tschechien und Südafrika meldete sich Spanien in Atlanta mit einer Galavorstellung gegen Saudi-Arabien eindrucksvoll zurück. Mit drei Toren in den ersten 24 Minuten stellte La Roja einen neuen Teamrekord auf und feierte am Ende einen überzeugenden 4:0-Sieg.
Haiti, das erstmals seit 1974 wieder an einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ teilnahm, und Turnierneuling Usbekistan bestritten ihr jeweils letztes Gruppenspiel in Atlanta.
Trotz der 2:4-Niederlage gegen den späteren Viertelfinalisten Marokko schrieb Haiti Geschichte und erzielte erstmals bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ zwei Tore in einer Partie. Auch Usbekistan traf – es war erst der zweite Turniertreffer der Mannschaft –, musste sich der DR Kongo jedoch mit 1:3 geschlagen geben. Dank dem Sieg zogen die Afrikaner erstmals in die K.-o.-Phase einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ ein.
Die DR Kongo blieb für ihr Sechzehntelfinalspiel gegen England in Atlanta und durfte zwischenzeitlich gar vom Weiterkommen träumen. Doch dann schoss Harry Kane die Three Lions mit seinem Doppelpack – dem ersten eines englischen Spielers in einem K.-o.-Spiel einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ seit der Endrunde 1990 in Italien – in die nächste Runde.
Argentiniens erster Auftritt in Atlanta – als zwölftes Team an dieser Spielstätte – hatte es in sich. Elf Minuten vor dem Ende lag der dreifache Weltmeister gegen Ägypten mit 0:2 zurück, sicherte sich jedoch dank drei Toren in einer hektischen Schlussphase doch noch einen Platz im Viertelfinale.
Mit seinem Ausgleich in der 83. Minute traf Lionel Messi bereits im neunten WM-Spiel in Folge und baute seinen Rekord damit weiter aus, ehe Enzo Fernández in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit dem 3000. Tor der Turniergeschichte für die Entscheidung sorgte.
Noch dramatischer verlief lediglich das packende Halbfinale, das zugleich das achte und letzte Spiel im Atlanta-Stadion war. Fernández war erneut erfolgreich, ehe Messi den Siegtreffer von Lautaro Martínez auflegte. Während die Reise des Titelverteidigers bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ weitergeht, beginnt für Atlanta ein neues Kapitel, in dem das Vermächtnis des Turniers im Zentrum steht.
„So wie uns die Olympischen Spiele [1996] einen gewaltigen Schub an Energie, Chancen und Investitionen gegeben haben, sorgen wir nun dafür, dass die Besucher der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft diese Stadt noch lange in Erinnerung behalten werden“, sagte Atlantas Bürgermeister Andre Dickens gegenüber lokalen Medien. „Atlanta hat sich grossartig präsentiert. Mein Stolz auf unsere Stadt könnte kaum grösser sein.“