FIFA
Sonntag 13 September 2026, 14:00

Auftakt des Freiwilligenprogramms der FIFA-Stiftung für Gemeindeleiter in Polen

BIELSKO-BIALA, POLAND - SEPTEMBER 08: FIFA Foundation Community Leaders Volunteers Eva, Esther and Deus with the children from the programm ahead of the FIFA U-20 Women's World Cup Group B match between Brazil and Canada on September 08, 2026 in Bielsko-Biala, Poland. (Photo by Daniela Porcelli - FIFA/FIFA via Getty Images)
  • Teilnahme von Gemeindeleitern aus Kenia, Tansania und Uganda am Freiwilligenprogramm der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft Polen 2026™

  • Würdigung herausragenden Engagements für benachteiligte Gemeinschaften und Förderung von Lernen und Wissensaustausch

  • Auswahl der FIFA-Stiftung-Gemeindeleiter aus 69 Bewerbenden aus 22 Ländern und 30 Organisationen in fünf Konföderationen

Drei inspirierende Gemeindeleiter, die den Fussball als Instrument für gesellschaftlichen Wandel und die Schaffung neuer Chancen einsetzen, nehmen im Rahmen des Programms für Gemeindeleiter der FIFA-Stiftung an der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft Polen 2026™ teil.

Esther Aluoch Oloo aus Kenia, Eva Gabriel Mmary aus Tansania und Sseruwada Deus Dedit aus Uganda unterstützen im September den Turnierbetrieb in Bielitz-Biala und Lodz. Zu ihren Aufgaben gehören die Einbindung der Fans sowie verschiedene weitere ehrenamtliche Tätigkeiten.

Alle drei Gemeindeleiter engagieren sich in von der FIFA-Stiftung unterstützten Nichtregierungsorganisationen (NGO) und nutzen diese Unterstützung, um mithilfe des Fussballs in ihren Gemeinschaften einen positiven Wandel voranzutreiben.

Neben ihren Aufgaben während des Turniers haben die drei Gemeindeleiter die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Ideen auszutauschen und voneinander sowie von der breiteren Gemeinschaft der ehrenamtlichen Helfer zu lernen. Die in Polen gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen sollen ihnen dabei helfen, neue Impulse in ihre Organisationen und Gemeinschaften zu tragen.

Nach einer Pilotphase bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ wurde das Freiwilligenprogramm für Gemeindeleiter erstmals bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ vollständig umgesetzt. Dabei nahmen vier Vertreter von durch die FIFA-Stiftung unterstützten NGO am Freiwilligenprogramm des Turniers in Mexiko-Stadt teil.

Das Programm verfolgt zwei Hauptziele: die Würdigung herausragenden Engagements für ihre Gemeinschaften durch die Kraft des Fussballs sowie die Vermittlung neuer Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen, die die Arbeit der Teilnehmenden in ihren Gemeinschaften unterstützen.

Die sieben „Community Heroes“, die an den beiden Turnieren teilnahmen, wurden im Rahmen eines weltweiten Auswahlverfahrens ermittelt, bei dem 69 Bewerbungen aus 22 Ländern und von 30 Organisationen aus fünf Konföderationen eingingen.

Porträts der Gemeindeleiter

Esther Aluoch Oloo – Vijana Amani Pamoja (Kenia)

Esther begann ihr Engagement als ehrenamtliche Helferin und Fussballtrainerin und leitet heute als Programmkoordinatorin Initiativen in den Bereichen sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, psychische Gesundheit sowie Lebenskompetenzen.

Dabei nutzt sie Fussball als Plattform, um Menschen zusammenzubringen und zu stärken, insbesondere junge Mütter und andere junge Menschen in ihrer Gemeinschaft.

Vijana Amani Pamoja unterstützt benachteiligte junge Menschen in Nairobi mit fussballbasierten Programmen zu den Themen Gesundheit, Lebenskompetenzen, psychisches Wohlbefinden und wirtschaftliche Selbstständigkeit. Im Rahmen der Programme vermitteln geschulte Jugendtrainer Wissen zu HIV-Prävention, sexueller und reproduktiver Gesundheit, fundierter Entscheidungsfindung und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Brazil v Tanzania: FIFA U-20 Women's World Cup

Eva Gabriel Mmary – Future Stars Academy (Tansania)

Eva ist Trainerin, Schiedsrichterin und Life-Skills-Lehrerin und nutzt Fussball, um die Gleichstellung der Geschlechter und die Inklusion zu fördern. Sie arbeitet eng mit Mädchen und anderen jungen Menschen in ihrer Gemeinschaft zusammen und bringt ihre bei der Obdachlosen-Weltmeisterschaft gesammelten Erfahrungen in lokale Programme ein.

Die Future Stars Academy schafft inklusive Fussballangebote für Kinder und Jugendliche in Arusha. Die Organisation schafft durch bedarfsgerechte Trainings, die Ausbildung von Nachwuchstrainern sowie sichere Gemeinschaftsräume ein Umfeld, in dem die Teilnehmenden Selbstvertrauen, Fitness, soziale Kompetenzen und Selbstwertgefühl entwickeln können, und fördert darüber hinaus die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Brazil v Tanzania: FIFA U-20 Women's World Cup

Sseruwada Deus Dedit – Child Rights Development Foundation (Uganda)

Als ehrenamtlicher Helfer in seiner Gemeinschaft, Kapitän seines Fussballteams und Fürsprecher junger Menschen nutzt Sseruwada Fussball, um junge Menschen für Gesundheitsfragen und die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt zu sensibilisieren. Sein langfristiges Ziel ist die Gründung einer Fussballakademie, die jungen Menschen weitere Chancen eröffnet und die Entwicklung der Jugend in seiner Gemeinschaft fördert.

Die Child Rights Development Foundation setzt Fussball als Instrument ein, um Jugendliche zu Themen wie sexueller und reproduktiver Gesundheit, Wohlbefinden und Lebenskompetenzen aufzuklären. Durch Schulaktivitäten, Turniere und Diskussionsveranstaltungen in der Gemeinschaft fördern die Programme der Stiftung Wissen, Selbstvertrauen und Teilhabe von Mädchen und Jungen.

Brazil v Tanzania: FIFA U-20 Women's World Cup

Über das Gemeindeprogramm der FIFA-Stiftung

Im Förderzyklus 2025/26 unterstützt die FIFA-Stiftung im Rahmen ihres Gemeindeprogramms 139 Organisationen in 57 Ländern, die durch Fussball gesellschaftliche Herausforderungen angehen und Chancen für Kinder und Jugendliche schaffen.

Seit 2019 hat die FIFA-Stiftung 328 Organisationen unterstützt und durch fussballbasierte Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Wohlbefinden, Geschlechtergleichstellung, soziale Inklusion und Jugendentwicklung mehr als 1,17 Millionen Menschen in 91 Ländern erreicht.