Weiter zu
Kirgisische Republik eröffnet FIFA-Talentakademie
Temporäres Minifeld in Paris
Elite-Schiedsrichterinnen: Gemeinsamer Austausch, um gegenseitiges Verständnis zu fördern
Die 211 Mitgliedsverbände werden von der FIFA durch verschiedene Programme finanziell und logistisch unterstützt.
Wir werfen einen Blick auf die außergewöhnliche Arbeit, die die FIFA-Mitgliedsverbände in den letzten Wochen geleistet haben, um den Fussball zu fördern, zu stärken und wirklich global zu machen.
Eröffnung des ersten temporären Minifelds in Paris
FIFA-Präsident Gianni Infantino kündigte an, dass weltweit noch mehr FIFA-Arena-Minifelder entstehen sollen, als er in Paris das erste temporäre Spielfeld eröffnete. Die Einführung dieser mobilen Anlagen verleiht dem Projekt zusätzliche Flexibilität.
Das Minifeld auf dem bekannten Place de la Concorde im Zentrum der französischen Hauptstadt wurde mit einem Spiel prominenter Teilnehmer eingeweiht, an dem neben dem FIFA-Präsidenten auch FIFA-Legenden und weitere Gäste beteiligt waren. Diese Begegnung bildete den Auftakt zu einer dreitägigen Veranstaltung, die den globalen Bedarf an Fussballinfrastruktur in den Fokus stellt.
Spannende Talkrunde bei ÖFB-Elite-Schiedsrichterinnen-Seminar
Am 14. März 2026 fand am ÖFB-Campus das erste Elite-Schiedsrichterinnen-Seminar des Jahres statt. Erstmals nahmen auch Vertreterinnen des Spielbetriebs außerhalb des Platzes teil, darunter Ligamanagerinnen und Spielerinnen.
Im gemeinsamen Austausch ging es darum, gegenseitiges Verständnis zu fördern. Der Dialog wurde positiv aufgenommen – besonders die Bedeutung klarer Kommunikation auf Augenhöhe für Autorität und Akzeptanz wurde hervorgehoben.
„Wir haben sowohl deren Sichtweise als auch unsere Wirkung auf die Spielerinnen vor Augen geführt bekommen. So wird einem einmal mehr bewusst, dass man durch klare, präzise Kommunikation auf Augenhöhe seine Autorität beibehalten kann und im Gegenzug Akzeptanz und Anerkennung zurückbekommt“, so ÖFB-Schiedsrichterin Vanessa Previsic.
Wettbewerb im Dienste der Nachwuchsförderung
Mit der Einführung der FUFA Academies League hat der ugandische Fussballverband (FUFA) einen weiteren Schritt zur Strukturierung des Jugendfussballs in Uganda getan. Dieser Wettbewerb richtet sich an die Ausbildungszentren des Landes und soll jungen Spielern einen regelmäßigen Wettbewerbsrahmen bieten, um ihre Fortschritte besser nachvollziehen zu können und Talente zu entdecken. Das Pilotprojekt ist Teil der Dynamik, die durch das FIFA-Talentförderprogramms (TDS) vorangetrieben wird und es ermöglicht, Ausbildungswege zu strukturieren – von der Identifizierung junger Spieler (insbesondere im Alter von 9 bis 11 Jahren) bis hin zu ihrem Aufstieg in den Spitzenfussball. Durch die Förderung von Wettbewerben, technischen Standards und angemessener Betreuung spielt dieses Programm eine Schlüsselrolle bei der Professionalisierung der Nachwuchsförderung.
Die FUFA verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der über den Wettkampf hinausgeht: Sie betreut und reguliert die Ausbildungszentren durch ein Lizenz- und Klassifizierungssystem. Die neue Liga ist ein konkretes Instrument, um diese Standards umzusetzen, die besten Talente zu identifizieren und die Jugendnationalmannschaften zu versorgen. Unterstützt durch die Vision und die Ressourcen des FIFA-Talentförderprogramms veranschaulicht diese Initiative, wie Mitgliedsverbände nachhaltige Ökosysteme aufbauen können, indem sie die Ausbildung und Talentsuche in den Mittelpunkt ihrer Entwicklungsstrategie stellen.
Auftaktveranstaltung von Football for Schools in Griechenland
Anfang März fand in Athen die Auftaktveranstaltung des innovativen FIFA-Programms „Football for Schools“ (F4S) statt. Das Programm wird vom Griechischen Fussballverband in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Religion und Sport sowie dem Generalsekretariat für Sport umgesetzt.
Das anwesende FIFA-Team, unter anderem mit Hristo Stoichkov, präsentierte die Philosophie und Struktur des Programms sowie die zentrale digitale Anwendung, die „Football for Schools“-App. Diese unterstützt Lehrkräfte bei der Umsetzung der Aktivitäten im Schulalltag. Zum Abschluss des ersten Tages wurden die Programminhalte im Near East Stadium auch praktisch erprobt.
Im laufenden Schuljahr wird das Programm an 41 Schulen in verschiedenen Regionen Griechenlands umgesetzt, darunter Ithaka, Milos, Evros, Rhodos, Florina, Kreta, Thessalien, Chios und Pella. Für das kommende Schuljahr ist eine deutliche Ausweitung geplant: Mehr als 500 Schulen im ganzen Land sollen teilnehmen. Ziel ist es, die Verbindung zwischen Fussball und Bildung weiter zu stärken und die Werte des Sports unter Schülerinnen und Schülern nachhaltig zu vermitteln.
Torwarttraining mit Fokus auf Förderung junger Talente
In Nairobi ging der FIFA-Elite-Torwarttrainerkurs im März erfolgreich zu Ende. Über einen Zeitraum von fünf Tagen hinweg nahmen Torwarttrainer aus den Männer- und Frauenligen an einem intensiven Workshop teil, der ihnen eine praxisnahe und zugleich fundierte Lernerfahrung bot. Im Mittelpunkt standen moderne Trainingsmethoden, der fachliche Austausch sowie die Weiterentwicklung individueller Coaching-Kompetenzen.
Organisiert wurde der Kurs von der technischen Abteilung der Football Kenya Federation (FKF) im Rahmen des FIFA-Talentförderprogramms (TDS). Ziel der Maßnahme war es, ein spezialisiertes Trainingskonzept zu vermitteln, das langfristig zur Verbesserung und Vereinheitlichung der Ausbildungsstandards für Torhüter beiträgt. Besonderer Fokus lag dabei auf der nachhaltigen Förderung junger Talente und der Optimierung ihres Entwicklungswegs auf nationaler Ebene.
Fussball in der Kirgisischen Republik macht einen Schritt nach vorne
Der Fussball in der Kirgisischen Republik hat in den vergangenen drei Jahren – seit dem Beitritt des Landes zum FIFA-Talentförderprogramm (TDS) – eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Zahlreiche bedeutende Infrastrukturprojekte wurden angestoßen, und zudem entstand eine Nationale Akademie, in der inzwischen vier Jungenjahrgänge (2010–2014) sowie eine Mädchenmannschaft mit drei zusammengefassten Altersklassen gefördert werden.
Auch die technische Abteilung des Kirgisischen Fussballverbands (KFU) wurde im Zuge der Ernennung eines neuen technischen Direktors umfassend neu aufgestellt. Darüber hinaus spielte das TDS eine zentrale Rolle beim Aufbau eines landesweit bislang einzigartigen Systems zur Talentidentifizierung.
Als jüngste, besonders spannende Entwicklung hat sich der KFU nun als 54. FIFA-Mitgliedsverband entschieden, eine FIFA-Talentakademie zu eröffnen.
Feel the Game: Fussball ist für alle
In Zusammenarbeit mit dem Griechischen Leuchtturm für Blinde implementierte der Griechische Fussballverband im Rahmen des Programms „FEEL THE GAME“ eine Audiodeskription (ADC) für das internationale Freundschaftsspiel zwischen Griechenland und Paraguay. Ziel war es, sehbehinderten Fans eine gleichberechtigte Teilhabe am Spielerlebnis zu ermöglichen.
Durch die Audiodeskription wurden Spielverlauf, Bewegungen und Emotionen in Echtzeit vermittelt, sodass das Geschehen akustisch erfahrbar wurde. Zwei zertifizierte Kommentatoren stellten auf der Pressetribüne eine kontinuierliche und präzise Beschreibung sicher. Ergänzend wurden geeignete Maßnahmen für einen sicheren und barrierefreien Zugang getroffen.
Der Griechische Fussballverband setzt weiterhin auf Initiativen, die Barrieren abbauen und den Fussball inklusiver gestalten. Programme wie „FEEL THE GAME“ sind Bestandteil einer langfristig angelegten, menschenzentrierten Strategie.