Auszeichnung von Gary Newel als heimlichen Helden von Boston für sein Engagement bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ und darüber hinaus
Selbstloses Engagement im Dienst anderer als Coach und ehrenamtlicher Helfer bei dieser WM
Überraschungsbotschaft von England-Star Jude Bellingham als Anerkennung für Gary Newels Engagement
Die grösste Aufmerksamkeit gilt meist den Torschützen, deren Namen auf den Grossleinwänden erscheinen und deren Tore unvergessen bleiben. Doch hinter fast jedem wichtigen Treffer steht oft ein weiterer Architekt: jener Spieler, der den freien Raum erkennt, die passende Lösung findet und die Vorlage liefert. Oft sind es diese heimlichen Helden, die einen Treffer überhaupt erst möglich machen.
Gary Newel ist jemand, der lieber gibt als nimmt. Er findet seine Erfüllung darin, dafür zu sorgen, dass andere glänzen können. Der in Cape Elizabeth im US-Bundesstaat Maine geborene und aufgewachsene Fussballfan hat sein Leben in den Dienst anderer gestellt – als Trainer, ehrenamtlicher Helfer und tragende Säule seiner Gemeinschaft. Für ihn war der Fussball schon immer ein wirkungsvolles Lehrmittel.
Seine Sicht auf den Fussball hat mehrere Generationen junger Spieler geprägt. Über viele Jahre trainierte Gary Schul- und Vereinsteams, häufig auf freiwilliger Basis. Dabei ging er regelmässig weit über seine eigentlichen Aufgaben hinaus, indem er zusätzliche Trainingseinheiten anbot, sich Zeit für andere nahm und stets präsent war. Solche Taten finden sich in keiner Statistik wieder, können jedoch das Leben anderer nachhaltig prägen und verändern.
Vor diesem Hintergrund war sein Engagement als ehrenamtlicher Helfer bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ eine Selbstverständlichkeit. Während drei Wochen und sieben Spielen war er in Boston (Massachusetts) als Mitglied des Anti-Doping-Teams im Einsatz und lebte dabei dieselbe Hilfsbereitschaft vor, die ihn schon immer auszeichnete. In Anerkennung seines Engagements für andere Menschen – nicht nur während des Turniers, sondern sein ganzes Leben lang – wurde Gary zum heimlichen Helden von Boston ernannt.
Für Gary begann das Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko am 9. Juli wie jeder andere Spieltag. Zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nicht, dass eine besondere Ehrung für ihn geplant war. Auf der Grossleinwand wurden Botschaften von anderen ehrenamtlichen Helfern und Spielern gezeigt, die er einst trainiert hatte, ehe Kevin Clark – einer von Garys früheren Spielern und heute Direktor für den Spielortbetrieb in Boston – ihm eine Nachbildung des FIFA WM-Pokals überreichte.
„Gary war einer meiner Lieblingstrainer. Er verlangte in jeder Trainingseinheit vollen Einsatz von uns“, erinnerte sich Kevin. „Seine Stärke liegt im Athletik- und Konditionstraining. Selbst bei Verletzungen liess er mich nicht allein, sondern nahm sich Zeit für zusätzliche Einzeltrainings. Ich verdanke ihm viel – sowohl als Fussballer als auch als Mensch. Umso mehr freue ich mich, dass er für sein Engagement geehrt wird.“
Der Fussball und die Freiwilligenarbeit bedeuten mir sehr viel. Ich wollte einfach meinen Beitrag zu etwas Grösserem leisten.
Genau diese Worte stehen sinnbildlich für seinen Lebensweg: „Mein Ansatz als Trainer besteht nicht nur darin, Fussballer auszubilden, sondern Menschen zu formen. Kevin und die anderen, die in den Videobotschaften über mich gesprochen haben, sind der beste Beweis für das, was wir erreicht haben“, sagte Gary.
Unter den vielen Videobotschaften gab es eine, die Gary besonders naheging. Eine Botschaft von jemandem, der wie er im Fussball weit mehr sieht als nur das Spiel auf dem Rasen: von Jude Bellingham. Gary hatte Bellingham einige Tage zuvor bei der Dopingkontrolle nach Englands Gruppenspiel gegen Ghana getroffen. Der englische Spielmacher, der am 11. Juli beim Viertelfinalsieg gegen Norwegen einen Doppelpack erzielte, zollte Gary mit einer persönlichen Botschaft Tribut:
„Hallo Gary, Jude hier. Wir sind uns in Boston bei meiner Dopingkontrolle kurz begegnet. Ich habe gehört, dass du dein ganzes Leben dem Fussball gewidmet hast. Deshalb möchte ich dir einfach für alles danken, was du für diese Kinder getan hast, und dafür, dass du ihnen die Chance gegeben hast, eines Tages dorthin zu gelangen, wo ich heute stehe. Wir schätzen deinen Einsatz sehr. Vielen Dank, mein Freund.“
Jude Bellingham würdigt Bostons heimlichen Helden der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™
Gary hat über Jahrzehnte hinweg andere unterstützt und gefördert – ein Engagement, das selbst von einem der grössten Fussballstars der Welt gewürdigt wurde. „Das bedeutet mir unglaublich viel. Jude ist nicht nur einer der weltbesten Spieler, sondern auch ein grossartiger Mensch. Ich bin dankbar, hautnah miterlebt zu haben, wie professionell er sich auf und neben dem Spielfeld verhält. Wenn ich Jude zwei Dinge sagen dürfte, wären es einerseits ,Danke, Jude‘ und andererseits ,Go England!‘“, sagte der England-Fan und Mitgründer des Gemeinschaftsvereins Three Lions Soccer.
Während England dank Jude Bellinghams Doppelpack gegen Norwegen weiterhin vom WM-Titel träumen darf, hat Gary seine Trophäe bereits in Empfang genommen. Die Auszeichnung würdigt nicht nur seinen Einsatz während der WM, sondern auch sein lebenslanges Engagement für die Förderung anderer Menschen.
„Ich empfinde grosse Dankbarkeit. Wir können nicht unser ganzes Leben lang nur für andere da sein, ohne selbst gelegentlich etwas zurückzubekommen. Wir engagieren uns nicht, weil wir eine Gegenleistung erwarten. Doch diese Erfahrung hat mir erneut vor Augen geführt, wie viel im Wort ,Danke‘ steckt. Ein Dankeschön bedeutet mir sehr viel. Diese Anerkennung werde ich als Antrieb nutzen, um auch künftig so vielen Menschen wie möglich zu helfen“, ergänzte Gary.
Auf die Frage, ob er lieber eine Vorlage oder ein Traumtor beisteuern würde, musste Gary nicht lange überlegen: „Ich würde mich für die Vorlage entscheiden. Schliesslich zählt nicht nur der Abschluss, sondern auch der Spielaufbau, die Kreativität und die Arbeit vieler Menschen, die den Treffer erst möglich machen.“ Diese Antwort spiegelt den Charakter eines Menschen wider, der lieber andere glänzen lässt, als selbst im Mittelpunkt zu stehen.