FIFA
Donnerstag 10 September 2026, 14:00

FIFA-Präsident Gianni Infantino empfängt irakischen Amtskollegen im Home of FIFA

ZURICH, SWITZERLAND - SEPTEMBER 10: FIFA President Gianni Infantino meets Iraq Football Association President Younus Mahmood during a visit to the Home of FIFA on September 10, 2026 in Zurich, Switzerland. (Photo by Marcio Machado/FIFA)
  • Treffen mit dem neuen Präsidenten des irakischen Fussballverbands (IFA), Younis Mahmoud, kurz nach der Teilnahme des Landes an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • Younis Mahmoud, einst legendärer Spieler und Kapitän des irakischen Nationalteams, im Mai 2026 in das Amt gewählt

  • Zitat des FIFA-Präsidenten: „Ich habe Präsident Mahmoud für seine Führungsstärke und sein Engagement gedankt und ihm die volle Unterstützung der FIFA für den irakischen Fussballverband zugesichert“

Nicht mal drei Monate, nachdem sie gemeinsam eine historische Partie bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ in Philadelphia, USA, besucht hatten, empfing FIFA-Präsident Gianni Infantino den Präsidenten des irakischen Fussballverbands (IFA), Younis Mahmoud, sowie eine Delegation des Verbands im Home of FIFA im schweizerischen Zürich.

Infantino und der bekannte frühere Nationalspieler Mahmoud, der im Mai 2026 zum IFA-Präsidenten gewählt wurde, waren am 22. Juni im Stadion von Philadelphia beim Spiel der Gruppe I zwischen Frankreich und dem Irak dabei. Die wiedererstarkten „Löwen von Mesopotamien“, deren Kapitän Mahmoud ein Jahrzehnt lang war, feierten nach 40 Jahren ihr inspirierendes Comeback bei einer Endrunde.

Sowohl die FIFA als auch Präsident Infantino setzen sich dafür ein, dass dieser Aufschwung weitergeht.

„Es war schön, mit dem Präsidenten des irakischen Fussballverbands, Younis Mahmoud, im Home of FIFA über unsere gemeinsame Vision für die Entwicklung des Sports und dessen Förderung zu sprechen“, so der FIFA-Präsident.

„Nach unseren letzten Gesprächen und der historischen Teilnahme des Irak an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ sprachen wir darüber, wie wir die nächste Generation irakischer Fussballer inspirieren, Jugendliche über das FIFA-Programm ‚Football for Schools‘ erreichen und die Talentförderung ausbauen können.“

FIFA President meets Iraq Football Association

Im Jahr 2016 beendete Mahmoud seine glanzvolle Karriere als Spieler. Mit 148 Länderspielen ist er der Rekordhalter seiner Nation, liegt mit 57 Treffern auf Platz drei der ewigen Torschützenliste und führte sein Land 2007 zum unvergesslichen Sieg bei der AFC-Asienmeisterschaft. Als Stellvertreter des ehemaligen IFA-Präsidenten Adnan Dirjal wurde Mahmoud im Mai 2026 an die Spitze des Verbands gewählt und will dafür sorgen, dass sich die positive Entwicklung im Irak fortsetzt. Dabei wird er von der FIFA tatkräftig unterstützt.

Der IFA baut sein Engagement im Rahmen der zahlreichen Programme und Initiativen des Weltverbandes aus. Die Teilnahme an der innovativen FIFA-Initiative „Football for Schools“ kommt bereits 250 000 Kindern an 600 Schulen im ganzen Land zugute. Zur Unterstützung dieses Projekts hat die FIFA mehr als 30 000 Fussbälle verteilt. Der IFA beteiligt sich zudem am Talentförderprogramm des Weltverbands und hat Mittel beantragt, die er für verschiedene Vorhaben zugunsten der irakischen Jugend sowie für diejenigen einsetzen möchte, die sich um die Talentsuche und -förderung kümmern.

FIFA President meets Iraq Football Association

Der Irak bereitet sich auf die bevorstehende AFC-Asienmeisterschaft 2027 (vom 7. Januar bis 5. Februar in Saudi-Arabien) vor, wo er in der Gruppenphase auf Tadschikistan, Australien und Singapur trifft. Die als „Löwinnen“ bekannte Nationalmannschaft der Frauen blickt auf ein historisches Jahr 2025 zurück, in dem sie zum ersten Mal ein Qualifikationsspiel für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ gewann (ein 5:2-Sieg gegen die Mongolei, der gleichzeitig als Qualifikationsspiel für die AFC-Asienmeisterschaft der Frauen 2026 galt) und anschliessend bei der WAFF-Frauenmeisterschaft 2025 in Saudi-Arabien eine unerwartete Bronzemedaille holte.

„Ich habe Präsident Mahmoud für seine Führungsstärke und sein Engagement gedankt und ihm die volle Unterstützung der FIFA für den irakischen Fussballverband zugesichert, während wir zusammen dafür sorgen, dass der nationale Fussball auf der Weltbühne weiterhin erfolgreich ist“, sagte Infantino.